Ein QR-Code ist eine Einladung
Besucher entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sich ein Scan lohnt. Ein alleinstehendes schwarz-weißes Quadrat lässt Fragen offen: Was öffnet sich? Ist das Angebot kostenlos? Muss ich persönliche Daten angeben? Ergänzen Sie deshalb ein klares Versprechen wie „Die Geschichte des Künstlers hören – kostenlos, ohne Download.“
Einen klaren Einstieg anbieten
Ein zentraler Code am Eingang sollte zur Begrüßung oder direkt zur Übersicht führen. Nummern an den Objekten verbinden anschließend die Ausstellung mit dem passenden Beitrag. Ein eigener QR-Code an jeder Station ist nur dann sinnvoll, wenn eine Nummerneingabe nicht funktioniert; zu viele Codes erzeugen visuelle Unruhe und erschweren die Pflege.
- Ausreichend freie Fläche um den Code lassen
- Für den tatsächlichen Scanabstand groß genug drucken
- Starken Hell-Dunkel-Kontrast verwenden
- Immer das fertige Druckprodukt testen
Keinen digitalen Warteraum bauen
Die beste erste Interaktion ist bereits der Inhalt. Kontoerstellung, unnötige Cookie-Abfragen oder ein verpflichtender App-Download sollten nicht vor dem ersten Hörerlebnis stehen. Ein Web-Audioguide schafft breite Zugänglichkeit; ein iOS App Clip kann zusätzlich einen nativen Einstieg ohne klassische Installation bieten.
Für das Gebäude gestalten
Mobilfunkempfang, Spiegelungen, volle Eingangsbereiche und Barrierefreiheit beeinflussen den Scan. Testen Sie zu realistischen Zeiten vor Ort. Ergänzen Sie eine kurze Webadresse, bringen Sie Codes in erreichbarer Höhe an und achten Sie darauf, dass Hinweise gut lesbar sind, ohne Besucherwege zu blockieren.
Erfolg nicht nur in Scans messen
Ein Scan zeigt lediglich, dass jemand den Guide geöffnet hat. Aussagekräftiger ist, ob ein Beitrag gestartet, eine weitere Station gewählt, eine Sprache eingestellt und länger zugehört wurde. Datenschutzbewusste Nutzungszahlen werden besonders wertvoll, wenn sie mit Beobachtungen des Besucherservices und kurzen Gesprächen verbunden werden.
